The Day. Fight. Or Die.

Veröffentlicht am 1. April 2013, 12:45 Uhr.
Cover: The Day. Fight. Or Die.

Die Story

Die Welt wie wir sie kennen ist nahezu zerstört. Die letzten verbliebenen Menschen kämpfen tagtäglich um das nackte Überleben, ständig auf der Suche nach Nahrung und nützlichen Überresten der untergegangenen Zivilisation.

In diesem Szenario durchstreift eine Gruppe von fünf Überlebenden die karge Ödlandschaft, zusammengehalten durch einen letzten Funken Hoffnung und angeführt von Rick (Dominic Monaghan). Sie treffen auf ein verlassenes Farmhaus, welches ihnen Unterschlupf bietet und in dessem Keller sich sogar Proviant findet. Viel zu spät realisieren die Fünf, daß sie eine Falle getappt sind.

Alarmiert vom Zuschnappen der Falle setzt sich eine zweite Gruppe – angeführt von Vater (Michael Eklund) – Richtung Farmhaus in Bewegung. Auch sie sind hungrig und im wahrsten Sinne des Wortes blutrünstig. Es entbrennt ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod.

Die Darsteller

Dominic Monaghan kennt man natürlich aus der "Herr der Ringe"-Trilogie sowie aus den Serien "Lost" und "Flash Forward". Michael Eklund kennt man u.a. aus seiner Rolle in "The Divide" (ebenfalls ein diesem Genre zugehöriger Film; Rezension folgt) und Ashley Bell ist am ehesten durch ihre hervorragende Darstellung in "Der letzte Exorzismus" bekannt. Shawn Ashmore spielte den Mutanten Iceman in den "X-Men" Filmen.

Dominic Monaghan
Rick
Shawn Ashmore
Adam
Ashley Bell
Mary
Shannyn Sossamon
Shannon
Cory Hardrict
Henson
Michael Eklund
"Vater"


Kritik

Die Story ist lediglich eine Momentaufnahme, ein kurzer Ausschnitt aus dem knallharten Alltag der Überlebenden. Hintergründe zur Katastrophe werden nicht geboten. Dieser Film könnte durchaus im gleichen Universum spielen wie z.B. "The Road" oder auch "The Book of Eli", nur eben in einem anderen Teil des zerstörten Landes. Alles konzentriert sich auf den schmerzhaften Konflikt sowohl innerhalb der Gruppe als auch auf den Konflikt mit der gegnerischen Gruppe. Wenn man sich darauf einlässt, ist "The Day. Fight. Or Die." ein unterhaltsamer und packender Film.

Natürlich merkt man dem Film sein Low-Budget an. Als Setting dient lediglich eine Hinterwelt-Straße und ein verlassenes Farmhaus. Die Action- und Gewalt-Szenen sind teilweise sehr hart, was eine FSK18-Einstufung durchaus rechtfertigt. Das Bild ist nahezu allen Farben beraubt und wirkt fast monochrom – ein Stilmittel, um der Tristess und Hoffnungslosigkeit noch stärker Ausdruck zu verleihen. Die Darsteller liefern allesamt ein gute Leistung ab.

 

DVD-Extras

Für diese Review wurde die Standard-DVD getestet, die leider ohne Extras versehen wurde. Neben Ton in deutscher und englischer Sprache, sowie Untertitel auf deutsch und niederländisch, existiert lediglich noch eine Trailer-Show mit Filmen aus dem Splendid Film Programm.

Weitere Meinungen

Dabei wirkt der Film insgesamt recht fragmentarisch, die Story wie eine Momentaufnahme, ein kurzer Ausschnitt aus einem ewigen, freudlosen Kampf. Finstere Perspektiven. Überzeugend umgesetzt.

– Dominic Saxl (DEADLINE #36)
Titel:
The Day. Fight. Or Die.
Land / Jahr:
USA / 2011
Länge:
87 Minuten
Regie:
Douglas Aarniokoski
Produzent:
Guy Danella
Deutscher Vertrieb:
Splendid Film
Deutscher DVD-Verkaufsstart:
30.11.2012



Ein Kommentar zu "The Day. Fight. Or Die."

  • felix sagt:

    Der Film hat mir persönlich garnicht gefallen.
    Außerdem ist selbst die aktuelle Fassung in schwarz/weiß was nicht sein müsste.

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